Über die Schergen des Gehörnten
Allgemeines zu den Schergen
Markus
Felix
Frieda
Michi
Allgemeines zu den Schergen
Schon viele Jahre lang ziehen wir durch die Lande und verbreiten Schrecken und Freude ... öhh ... noch mal. Schon viele Jahre lang ziehen wir durch die Lande und verbreiten mit Freude Schrecken. So hört sich das Ganze doch schon viel netter an.
Die Mitglieder, die ihr hier vermisst, bleiben so lange verschollen, bis eine kurze Geschichte an mich gesendet wurde. Aber ganz ausschließen wollen wir ja niemanden, von daher erwähne ich sie wenigstens kurz: Sascha, Angie, Pete, Boenie, Frosch, Smartie. Das reicht aber auch ...
Markus
Die Entstehung von Ali dem Glatten
Ein Schrei ist das normale Geräusch eines Kindes das die Mutter vernimmt wenn das Kind auf die Welt kommt. Doch Stille war es mit der Ali das Licht der Welt erblickte. Kein Laut kam von seinen Lippen ...
Ob dies der Grund dafür war, dass seine Mutter ihren erstgeborenen Sohn auf einem Sklavenmarkt verkauft hat, oder ob andere Motive sie dazu trieben ist unbekannt. Aufgewachsen ist er bei einem Mann namens Grogosch, der ihn gekauft und für seine eigenen Zwecke missbrauchte. Schon bevor er die ersten Schritte tun konnte, hatte er die Techniken des Taschendiebstals
erlernt.
Grogosch brachte ihm alles bei was er über das Diebeshandwerk wusste, lehrte ihn den Umgang mit der Klinge und das Verstecken vor den Häschern der Stadtwachen. Viel kamen sie
herum, zogen vor Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt. Klingt doch eigentlich ganz interessant wirst du dir denken – doch jedes Mal wenn Ali, genannt „der Glatte“ nicht das tat was sein Herr
von ihm verlangte, bekam der den Stock zu spüren, wurde oftmals bis zur Ohnmacht geprügelt und ist nicht selten nur knapp dem Tod entronnen. Von seinen Diebeszügen durfte er
nichts behalten und wurde nur mit dem Nötigsten versorgt. Doch nie traute er sich einfach zu verschwinden, denn Grogosch hatte gute Kontakte und ein außergewöhnliches Talent
dazu, Menschen aufzuspüren, die sich vor ihm verstecken. So ging es viele Jahre lang, bis Ali 14 Sommer alt wurde. Eines Abends fasste er den Mut, schlitzte Grogosch in der Nacht die Kehle auf und verschwand mit allem was er tragen konnte.
Nach mehreren Wochen Wanderung und kleineren Diebstählen in den Dörfern oder auf Höfen an denen er vorbei kam, traf er auf eine kleine Gruppe umherziehender Gestalten. Gekleidet in Lederrüstungen und Felle, grobe Gesichter und eine Standarte mit dem Schädel eines Widders. Imposante Männer und verwegene Frauen zogen ihn in ihren Bann und da ein Mitglied mit den Fähigkeiten eines Meuchlers und Diebes selten schaden kann, nahmen sie ihn in die Gruppe auf und zogen fortan gemeinsam durch die Lande.
Felix
Ein Kobold ist ein Kobold bleibt ein Kobold - auch wenn er sich als Schneider ausgibt
Der Hauptcharakter, welcher zur Schonung der Stimme und sonstiger Organe abgesehen
von der Leber zum Einsatz kommt, ist Bendehr der Schneider (das h im Vornamen
dient dazu Verwechslungen mit Golems metallener Art vorzubeugen), der, wenn
er nicht gerade aufschneidert eher ein ruhiger Zeitgenosse ist. Wozu in die
Schlacht ziehen wenn man auch ein Fass anschlagen kann? Bendehr ist Meister
der zweischneidigen Doppelklinge und ein echter Recke des Staffierstichs im
Kampf gegen schier grobe Sticheleien hat er schon so manche Naht errungen und
schändliche Faltenwürfe rigoros niedergebügelt.
Bendehrs Verwandtschaft ist in alle Winde zerstreut, er hat einige Halbbrüder die ihm durchaus ähnlich sehen wie Jusuff dem Alraunenhändler und Wattislav Donthoertmie einem leicht wirren Schausteller, der kürzlich in diesen Regionen auftauchte. Ob man die Brüder je zusammen sehen wird ist eher fraglich da sich die drei wegen dem Thema ihrer Mutter (oder Vater) der bärtigen Wanderhure und Tavernentucke Lulu, sicher ein ausschweifendes Intermezzo liefern würden und sich daher lieber aus dem Weg gehen.
Der Kobold ist ein Vertreter des Waldes und hedonistischer Natur, schon seit vielen Jahren schleicht er der Horde hinterher, da einst ein Artverwandter dort seine Hilfe brauchte und seit er feststellte das dort, wo sich die Horde niederlässt, recht gesellige, gar ausschweifende Feste gefeiert werden, ist er ein steter Zaungast. Zumeist lebt er jedoch mit seinen Artgenossen in der Anderwelt und begibt sich in unsere Gefilde eher nur wenn ihm dort mal wieder zu langweilig wird oder böse Mächte das Gleichgewicht der Dimensionen mal wieder ins wanken bringen.
Frieda
Unsere Felsenbeauty
Das Licht dieser Welt erblickte Loreley unter hundsgewöhnlichen Bedingungen, mit einem gewöhnlichen, längst vergessenen Namen in einer gewöhnlichen Bauersfamilie, über die es nichts zu berichten gibt... sowie es zu seinen ersten Lebensjahren nichts Interessantes zu berichten gibt... es hätte sich auch niemand die Mühe gegeben eine solch langweilige Geschichte niederzuschreiben.
Das einzig Erwähnenswerte zur jungen Loreley ist allein, dass er bereits
früh die Neigung hatte die kranken Idenn seines demolierten Gehirns auch
umzusetzen.
Der erste Wendepunkt in seinem Leben stellte der fahrende Lautenspieler Volwart von Alzeley dar, als dieser auf dem elterlichen Hof Loreleys Herberge fand und sich diese durch sein Spiel verdiente. Vom Klang der Laute gepackt stahl sich Loreley vom Elternhaus weg, folgte Volkwart und bedrängte diesen, dass er ihm das Lautenspiel bebrächte.
Doch schon bald überflügelte der Schüler den Meister (was bei diesem, da ein wahrer Stümper war nicht weiter schwierig war). Er entledigte sich Volkwarts, der ihm lästig geworden war, in einer Jauchegrube und fuhr alleine weiter durch's Land. Bis er auf seinen Reisen an ein steiles Flusstal gelangte an dessen Klippe eine schöne, nackte Maid saß. Sie nannte ihm ihren Namen und dieser war: Loreley. Er lehrte sie zu singen und sie sang so unglaublich schön, dass die Flussschiffe von ihrem Gesang abgelenkt an ihrer Klippe zerschelten und sie sich am Treibgut eifrig bereichern konnten. Als der mittlerweile zum Mann gereifte aber der Meinung war vorerst genug der Reichtümer angehäuft zu haben, da tat er sich gütlich an der Jungfrau, die danach keine mehr war und überredete sie mit der Spitze seines Stiefels zum tödlichen Sprung in den reißenden Strom, tief unter der Klippe...
So setzte er seine Reisen fort und traf nach mehreren Jahren ein paar abgerissene Gestalten. So lernte er die Horde kennen und sie erzähltem ihm vom Gehörnten und seiner Tafel. und als er zu Hörnis Ehren aufspielte haben sie es ihm versprochen...
Michi
Eine Geschichte voller Missverständnisse...
Wenn man geboren wird, ist einem der Weg schon oft bereitet. Man folgt den Spuren seiner Väter, ehrt seine Familie und nimmt seinen vorgesehenen Platz im langen Zyklus des Lebens ein.
Davon trifft auf den welchen man Rauki nennt … Nichts zu.
Niemand weiß woher er kommt. Man vermutet nur der Gehörnte selbst
besitzt dieses Wissen. Gefunden wurde er in einer abgelegenen Taverne, mitten
in der dreckigsten und verwahrlosesten Gegend die man sich nur vorstellen kann.
Umgeben von den Leichen einiger Säufer, Spieler und Glücksritter fand
man einen, in einen großen Umhang gehüllten kleinen Jungen, welcher
wie in Trance immer die Worte „Rauki gut, Rauki stark“ vor sich
hin brabbelte. Jene die ihn fanden waren raue Gesellen. Sie waren schwer bewaffnet
und mit grimmigem Blick. Sie waren Diener des Gehörnten. Aus welchen Gründen
sie ihn mit sich nahmen bleibt unbekannt. Jedenfalls wuchs er von da an bei
ihnen auf. Er selbst glaubt von sich, einer der wichtigsten Hände des Meisters
zu sein, da er sehr viel Zeit an der Tafel des Einen verbringt. Dass dies damit
zu tun hat, dass er sich des Öfteren viel zu ungestüm in Kämpfe
und Abenteuer verstricken lässt will er aber nicht wahr haben. Jedenfalls
wird der Gehörnte Meister fast immer wahnsinnig, wenn Rauki zu lange bei
ihm an der Tafel sitzt. Dies verstärkt sich noch wenn Rauki zusammen mit
Kwa-Hu an der Tafel anfängt zu singen.
Trotz seiner häufigen Ausfälle, diese dauern meist länger, da er sich die Chance sich an der Tafel zu betrinken nicht nehmen lässt, ist er ein wichtiges … äh … ein geschätztes … ähm …halt ein Mitglied der Horde. Das Einzige zu Verwirrung unter den Hordenmitgliedern und manchmal zu Angst unter Anderen führt, sind seine immer wiederkehrenden Attacken, welche ihn an den Rande des Wahnsinns und sogar darüber hinaus treiben. Während dieser Phasen, in denen er immer wieder die Worte wiederholt, die er einst in der Taverne gesprochen hatte, sollte man ihm als nicht Hordenmitglied besser fern bleiben.
Sein bester Freund ist Ali der Glatte. Ihn begleitet er ständig, da er hofft von ihm die Kunst des Dieben zu erlernen. Da er sich meist auch heldenhaft vor Ali schmeißt falls dieser einmal angegriffen wird, ist dieser ein sehr geduldiger Lehrer.